Ethikcharta

Medienpartner der Ethikinitiative

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Wormser Ethikcharta für eine nachhaltige Erziehung

Präambel

Nachhaltige Erziehung heißt, heranwachsende Generationen umfassend auf die verantwortungsbewusste Bewältigung der Zukunft vorzubereiten. Leitmotivisch geprägt wird diese Nachhaltigkeits-Ethik in der Erziehung von dem Satz:
Alle Menschen sollen sich frei entfalten können – aber nicht zu Lasten anderer, auch nicht nachfolgender Generationen.

Diese verantwortungsethische Maxime und alles, was zu deren Verlebendigung erforderlich ist, gilt essentiell in allen sozialen Bereichen, speziell in der Familie genauso wie in Kindertagesstätten, im Bildungswesen und im Arbeitsleben. Jeder Einzelne, insbesondere aber Eltern, Erzieher, Lehrer und Vorgesetzte müssen bewusst als Vorbilder wirken, Verantwortungsethik beispielhaft vorleben, im konkreten Erziehungsprozess nachhaltig auf jene einwirken, die ihnen anvertraut sind. Nachhaltigkeit ist insofern substantiell Erziehungsprinzip und Lernziel in einem.

Bei der Regelung von Nachhaltigkeitsfragen auch in der Erziehung ist vernetztes und integriertes Planen, Steuern und Handeln aller Akteure in verantwortlichen Positionen unabdingbar.

Zweck

Die Wormser Ethik-Initiative und ALISA arbeiten aus diesem Grund eng mit engagierten Kräften zum Beispiel aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Kultur, Sport, Bildung, Soziales und Verwaltung zusammen.

Auf der Basis des Erfahrungsaustauschs der Mitglieder der Wormser Ethik-Initiative werden gemeinsame Ziele und nachhaltige Lösungsansätze identifiziert, formuliert und umgesetzt.

Der nachhaltigen Entwicklung persönlicher, sozialer, kreativer und kultureller Kompetenz durch alle Erziehungsphasen hindurch widmen wir größte Aufmerksamkeit.

Beispiele unseres Wirkens sind:

  • Workshops zur Situation und Zukunftsentwicklung der Bildungslandschaft Worms
  • Initiativen, die die Berufschancen junger Menschen fördern – von klein auf:
  • Förderung des Projekts »Haus der kleinen Forscher« in Kindertagesstätten
  • Unterstützung der Arbeit in Grundschulen durch Sozialarbeit und Logotherapie.
  • Stärkung der Zusammenarbeit von Schulen und Wirtschaft im Interesse der Schüler und der Gesellschaft.
  • Erlebnispädagogische Projekte, die geeignet sind Mut, Selbstwertgefühl und Selbstständigkeit bei jungen Menschen zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen.
  • Förderung und Begleitung von Projekten der Nibelungen-Hauptschule
  • Individueller Sprachunterricht hilft bei Integration und Schulfähigkeit.
  • »Projekt Schüler-Coach« als individuelle Psychologische Beratung vor Ort in Schulen
  • Unterstützung des Allgemeinen Interessenstrukturtests.
  • »Kompetenz-Portfolio der Wormser Gymnasien« und »Schülerpass zur Berufswahl« .
  • Bewerbungs-Assessment-Center für Schülerinnen und Schüler.
  • Projekt-Betreuung von Freizeitaktivitäten mit Kindern und Jugendlichen wie zum Beispiel Kunst, Musik, Schach und Sport.
  • Jugendkunstpreis Rheinland-Pfalz und Alexandra-Lang-Kunst-Förderseminar
  • Förderung selbstständigen und sozialen Handelns bei jungen Menschen

Diese Charta ist eine „Selbstverpflichtung“ für die Mitglieder der Wormser Ethikinitiative zur Konkretisierung und Realisierung der in den Workshops erarbeiteten Vorschläge in Wort und Tat.

Worms im September 2009

www.ethikinitiative.de        Wormser Ethik Initiative